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Folgendes Buch wurde rezensiert: Die Legenden der Albae - Vernichtender Hass

Die Legenden der Albae - Vernichtender Hass.jpg

Wer hoch steigt fällt auch tief.

Inhalt:
Die Erfüllung der Träume der Albae scheint zum greifen nah. Der Steinernen Torweg ist bezwungen, die Armee der Albae ist weit ins Geborgene Land vorgestoßen und die Pläne zur Vernichtung der Elben schreiten gut voran. Dies wurde durch die Nostàroi, die obersten Feldherren der Albae, Sinthoras und Caphalor ermöglicht, die durch den Feldzug ihren Ruhm und Macht ins unermessliche steigern. Doch die Erfolge locken auch Neider an, die aus Missgunst und Gier Intrigen gegen die Nostàroi spinnen. Aber nicht nur interne Streitigkeiten bedrohen die Macht der Albae, auch ein lang vergessener Feind taucht erneut auf und bedroht die Urheimat der Albae, während ihre besten Krieger im Geborgenen Land kämpfen. So droht den Albae zum Zeitpunkt ihres größten Triumphes die restlose Vernichtung und nur neue Helden können dieses Schicksal noch abwenden.
Charaktere:
Die Charaktergestaltung gefällt mir ausgesprochen gut, wobei besonders der verschobenen Blickwinkel sehr aufregend ist. Die Albae sind einfach erfrischend böse, spinnen Intrigen, metzeln Feinde, schänden Leichen um aus ihnen Kunst zu machen und schrecken vor keiner Schandtat zurück, besitzen aber auch eine "liebenswerte" Seite.
Schreibstil:
Geschrieben wurde des Buch im typischem High-Fantasy Stil mit zentralen "Helden", auch wenn die Helden in diesen Fall zu einer boshaften Rasse gehören, die andere Rassen verabscheut und auslöschen will. Dadurch wird der Leser in ihre verzerrte Gedankenwelt gelockt und beginnt sich zu Fragen, ob die Albae nicht in einigem Recht haben.
Buchgestaltung und Sonstiges:
Das Buchcover ist schlicht gehalten, fängt aber gut den kriegerischen Aspekt der Albae ein.
Meine Meinung:
Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen, was vor allem daran liegt das der Leser sich auf der Seite der "Bösen" wiederfindet. Dies ergibt eine interessante Dynamik, zeigt aber auch das selbst die Feinde immer eine Geschichte, Gründe und Ziele haben und nicht einfach nur Böse sind. Abschließend lässt sich noch sagen, das sich die Geschichte gut ins "Albae und Zwergen"-Universum von Markus Heitz einpasst und es hervorragend erweitert.

Fazit:
Ein sehr gutes Fantasy Buch, welches durch seinen Blickwinkel äußerst interessant ist. Fünf von Sechs Sternen.



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